Prepaid Kreditkarten im Vergleich

Das Zahlen mit Kreditkarte ist verlockend einfach. Vom Einkauf im Supermarkt über das schicke Designerkleid in der Boutique bis hin zum Urlaub auf der Onlineplattform braucht man nur die Karte und vier geheime Zahlen, um sich seinen Traum zu erfüllen. Und gerade das ist die größte Gefahr von Kreditkarten.

Prepaid Kreditkarten im Test

Jahresumsatz im Euroland: 2500 €
* Werte für gewählten Zeitraum, die Berechnung erfolgt auf Basis der aktuellen Zinssätze vom 31.05.2017. Alle Angaben ohne Gewähr.

Der Bezug zum Geld geht schnell verloren, genauso schnell ist dann die Kreditkarte überzogen. Damit Ihnen das nicht passiert und Sie definitiv keine Schulden machen können, empfiehlt sich eine Prepaidkreditkarte. Sie können damit nur so viel ausgeben, wie Ihnen tatsächlich zur Verfügung steht, und sind vor einem bösen Erwachen beim Erhalt der nächsten Kreditkartenrechnung geschützt.

Wie funktioniert eine PP-Kreditkarte?

Eine Prepaid Kreditkarte funktioniert nach demselben Prinzip wie eine aufladbare Handykare. Die Karte wird mit einem bestimmten Guthaben aufgeladen, über das der Karteninhaber dann frei verfügen kann.
Ist das Limit erreicht, kann nichts mehr abgehoben bzw. können keine weiteren Zahlungen getätigt werden. Dafür muss der Kartenbesitzer zuerst die Prepaid-Kreditkarte neu aufladen. Der größte Vorteil von Prepaidkreditkarten ist, dass das Konto zu keiner Zeit überzogen werden kann, der Karteninhaber hat die volle Kostenkontrolle. Es gibt keine aufladbaren Kreditkarten ohne Limit.

Prepaid Kreditkarten im Check

Prepaidkreditkarten mit Guthaben sind in der Sicherheit vergleichbar mit Bargeld. Wird die Karte gestohlen, kann nur das verloren gehen, was vorab darauf geladen wurde. Der Schaden ist somit begrenzt. Aus diesem Grund sind die vorausbezahlten Kreditkarten beim Online Shopping immer beliebter. Das Sicherheitsrisiko ist stark reduziert, werden die Daten geknackt, bleibt wenigstens das Konto unberührt.
Ein weiterer Vorteil ist, dass Prepaidkreditkarten ohne Schufa vergeben werden. Es muss kein Nachweis erbracht werden, dass sich der Karteninhaber die Kreditkarte auch „leisten“ kann, da er ohnehin keine Ausgaben über seine Verhältnisse tätigen kann. Damit ist die Prepaidkarte auch für Menschen mit Schufa-Eintrag eine gute Möglichkeit, um bargeldlos zu zahlen.
Die aufladbare Variante hat gegenüber der handelsüblichen Kreditkarte kaum Nachteile, sie genießt dieselbe Akzeptanz. Prepaid-Kreditkarten werden auch im Ausland akzeptiert, man kann mit ihnen problemlos weltweit abheben und bezahlen.

Bargeldlos, aber nicht mittellos

Mit der steigenden Nachfrage nach Prepaid-Varianten ist in Deutschland auch die Anzahl der Produkte gestiegen. Mittlerweile hat der Kunde eine große Auswahl, viele Prepaidkreditkarten werden kostenlos angeboten. Trotzdem lohnt sich der Prepaid Kreditkarten Vergleich. Informieren Sie sich über die Konditionen und Rahmenbedingungen, oftmals gibt es interessante Zusatzleistungen und Bonussysteme.

Umgekehrt sind aber auch Einschränkungen möglich. Besonders bei den Gebühren für Abhebungen sollten Sie aufpassen! Vor allem dann, wenn es eine Mindestgebühr pro Abhebung gibt, können sich diese Beträge ganz schön summieren. Achten Sie darauf, dass es keine Gebühren für das Abheben gibt, bzw. dass das freie Abheben auch nicht auf eine bestimmte Anzahl beschränkt ist.
Bei der Entscheidung sollten Sie außerdem berücksichtigen, ob Sie das bargeldlose Zahlungsmittel im Ausland verwenden möchten. Die Gebühren für Fremdwährungen können je nach Produkt sehr unterschiedlich sein.

Wenn Sie sich für ein Produkt in Deutschland entschieden haben, können Sie die Karte bequem online bestellen und Sie erhalten sie binnen weniger Arbeitstage per Post. Jetzt noch schnell aufladen, und schon kann das sichere Zahlen beginnen!

 

Ideal für unterwegs: Karten einfach aufladen
Ideal für unterwegs: Karten einfach aufladen

Verkaufsstellen und Ladestellen

Schon das Beantragen einer aufladbaren Kreditkarte ist sehr einfach. Sie können sie bequem im Internet bestellen oder bei der Bank beantragen. Prepaid Kreditkarten bieten in Deutschland z. B. die Postbank, die Deutsche Bank, die Bawag, die Commerzbank oder auch die DiBa an. Bei vielen Anbietern ist es sogar möglich, die Prepaid Karte an der Tankstelle, an einem Kiosk oder in einem Schreibwarengeschäft zu erhalten und zu aktivieren. Indem Sie den Nutzungsvertrag unterschreiben und Ihre Daten innerhalb von 24 Stunden per SMS bestätigen, wird die Karte freigeschaltet. Nun müssen Sie die Karte nur noch mit einem Guthaben aufladen, und schon ist das aufladbare Plastikgeld voll funktionsfähig.

Auch das Laden ist sehr einfach. Die beliebteste Methode ist das Einzahlen von neuem Guthaben über Online Banking. Ohne Zeitverlust steht die eingezahlte Summe dem Karteninhaber sofort zur Verfügung. Eine Voraussetzung dafür ist allerdings, dass ein Girokonto, von dem aus auf die Karte überwiesen werden kann, vorhanden sein muss. Ohne Konto geht es also auch nicht bei der Prepaid Karte. Das hat andererseits wiederum den Vorteil, dass ein Dauerauftrag zur Überweisung eingerichtet werden kann. So können z. B. Eltern ihren Kindern regelmäßig das Taschengeld auf die Prepaid Kreditkarte für Schüler überweisen, ohne sich extra darum kümmern zu müssen.

Testsieger beim Test 2014

Im Prepaid Kreditkarten Test 2014 sind in Bezug auf den Zahlungsverkehr die net+ MasterCard, die VIAVUY MasterCard und die Wüstenrot Bank Visa die klaren Sieger geworden. Sie können besonders schnell und unkompliziert wieder aufgeladen werden und die Gebühren dafür sind sehr niedrig oder die Transfers sind sogar kostenlos.

Bei vielen Kreditkarten-Anbietern in Deutschland gibt es die besonders praktische Möglichkeit, die Karte aufzuladen. Sie können z. B. Produkte bei Tankstellen, in Supermärkten oder auch bei einem Bankschalter bar aufladen, indem Sie einfach das Guthaben bezahlen und die Kreditkarte direkt vor Ort aufgeladen wird. Allerdings können bei der Barbezahlung entsprechend höhere Gebühren anfallen, über die Sie sich informieren sollten, bevor Sie sich für einen Kartenanbieter entscheiden.

 

Die Prepaid Kreditkarte für Kinder und Jugendliche

Das bargeldlose Zahlen ist in Deutschland mittlerweile alltäglich geworden. Als Eltern ist es deshalb sinnvoll, den Kindern frühzeitig den Umgang mit dieser Zahlungsmethode beizubringen. Eigene Prepaidkreditkarten für Kinder sind dafür eine gute Übungsmöglichkeit. Sie lernen mit der Karte richtig umzugehen und Verantwortung zu zeigen, ohne dass bei einem falschen Umgang ein allzu großer Verlust entstehen kann.
Aufladbare Kreditkarten für Kinder und Jugendliche gibt es bei vielen Anbietern schon ab einem Alter von 7 Jahren. Anders als bei einer gewöhnlichen Kreditkarte kann der Karteninhaber das Konto nicht überziehen, es spielt somit keine Rolle, dass er durch die Minderjährigkeit eigentlich noch nicht kreditfähig ist.
Die Kinder können mit der Jugendkarte nur über jenes Guthaben verfügen, das zuvor die Eltern oder sie selbst auf das dazugehörige Onlinekonto überwiesen haben. Immer häufiger wird auf diese Weise das Taschengeld ausbezahlt.
Der größte Vorteil von Prepaid-Kreditkarten für Jugendliche ist, dass sie nicht über zu viel Bares verfügen und dies somit auch nicht verlieren können. Sollte das Portemonnaie verloren gehen, schützt der Pin-Code immer noch vor einem Zugriff. Wird die Karte schnellstmöglich gesperrt, hält sich der Schaden in Grenzen.
Die Kinder müssen nicht viel Bares bei sich haben und verfügen trotzdem jederzeit über einen „Notgroschen“. Gerade bei Klassenfahrten, einem Schüleraustausch im Ausland oder auch dann, wenn die ersten Tankfüllungen für das eigene Moped zu bezahlen sind, sind Prepaid-Kreditkarten für Kinder und Jugendliche eine sinnvolle Zahlungsmethode.
Nachdem die Kinder im Normalfall nicht täglich auf die Kreditkarte angewiesen sind, sollten die Eltern bei der Beantragung unbedingt die dafür anfallenden Kosten abwägen. Achten Sie darauf, ob eine Jahresgebühr fällig ist, wie hoch die Spesen für Barabhebungen sind, ob die Karte auch im Ausland akzeptiert wird usw.
Aktuell die einzige Prepaid-Kreditkarte ohne Jahresgebühr und Registrierungsgebühr ist die Wüstenroth Prepaid Visa. Bei der Kalixa Prepaid MasterCard kostet die Registrierung einmalig 9,95 Euro, dafür fällt keine weitere Jahresgebühr an. Wird die Karte nur selten genutzt, wie es bei Kindern und Jugendlichen häufig der Fall ist, sind diese beiden Produkte sehr zu empfehlen.

Die Prepaid Kreditkarte für Studenten

Viele Studierende müssen sich ihr Studium selbst finanzieren. Damit sie die Studiengebühren bezahlen können und nicht nebenbei arbeiten müssen, sondern sich voll auf das Studium konzentrieren können, nehmen viele Studierende einen Kredit auf. Der Kredit geht mit einem Schufa Eintrag einher, was wiederum dazu führt, dass es für Studierende bei vielen Anbietern schwer wird, eine Kreditkarte zu beantragen.

Bis sie die Schuld beglichen haben und wieder „kreditwürdig“ sind, sind Prepaid Kreditkarten für Studenten eine interessante Option.
Eine Prepaid Kreditkarte erhalten Sie auch ohne Schufa Eintrag. Im Vergleich zu einer gewöhnlichen Variante bleibt man bei der Prepaidkreditkarte relativ anonym. Beim Beantragen muss zwar die Identität nachgewiesen werden, weitere Informationen zur Person oder zum Kontostand sind jedoch nicht notwendig. Die Kreditkarten können somit problemlos bei Tankstellen, wie z. B. Aral, Esso oder Jet, in Supermärkten oder online beantragt werden.

Wenn das Geld ohnehin knapp ist, sind die Gebühren bei der Wahl des Anbieters ein entscheidender Faktor. Bis auf wenige Ausnahmen fallen bei jedem Kreditkartenanbieter Jahresgebühren an. Diese können allerdings sehr unterschiedlich sein. Von Beträgen unter 10 Euro bis hin zu beinahe 100 Euro ist die Preisspanne sehr weit. Neben der Jahresgebühr müssen auch die weiteren möglichen Spesen berücksichtigt werden. Die Top 3 der Prepaid-Kreditkarten für Studenten ohne Schufaprüfung bieten folgende Konditionen:

Produkt Jahresgebühr Sonstige Gebühren Sonstiges
Fidor Smart Prepaid MasterCard 8,95 € 0,49 € Fremdwährungsentgelt 0,90 % Guthabenzinsen
Wirecard Bank Prepaid Trio 39,00 €, ab dem 2. Jahr gratis 4,00 € für Bargeldabhebung und 1,50 %
Fremdwährungsentgelt
Girokarte inklusive
King Prepaid MasterCard 25 € Bargeldabhebungen 4 €,
Fremdwährung 1,50 %

Wer ein Auslandssemester plant, sollte sich vorab informieren, wie hoch das Fremdwährungsentgelt pro Zahlung ist und ob es möglich ist, eine Prepaid Kreditkarte im Ausland zu beantragen. Innerhalb der EU ist das oftmals möglich, in vielen Fällen ist aber ein dauerhafter Wohnsitz bzw. ein Girokonto im Land der Beantragung notwendig.

Einsatz der Karten im Ausland

Der Urlaub ist zwar schon bezahlt, trotzdem möchte man es sich in dieser Zeit besonders gut gehen lassen und rechnet deshalb mit zusätzlichen Ausgaben. Niemand läuft aber gerne mit viel Bargeld herum, schon gar nicht im Ausland, wo man nicht in jedem Hotel die Wertsachen in einem Tresor sicher verstauen kann. Das Zahlen mit Plastikgeld ist deshalb vor allem im Ausland sehr beliebt, viele Karteninhaber schaffen sie sich sogar extra nur für den Urlaub an.

Genau wie gewöhnliche Kreditkarten können auch Prepaid Kreditkarten im Ausland verwendet werden. Je nach Produkt funktionieren sie bei der Hotelbuchung, Einkäufen, Flugbuchungen usw.

Ob die Karte akzeptiert wird oder nicht, hängt nicht unbedingt von der Prepaid-Funktion, sondern meist von der Marke ab.

Visa und MasterCard werden in der Regel weltweit akzeptiert, bei American Express oder Diners Club kann es hingegen schwieriger werden. Zwar steigt die Akzeptanz von Prepaid-Kreditkarten beständig, trotzdem sollten Sie im Ausland, speziell in den USA und in England, auch damit rechnen, dass es immer noch sein kann, dass sie nicht angenommen werden. Das ist z. B. häufig bei Autovermietungen der Fall. Die Autovermietung muss sich gegen den Schadensfall absichern, weshalb garantiert sein muss, dass die Schadenssumme, für die der Fahrer haftet, abgebucht werden kann. Allerdings trifft das nicht für alle Autovermieter zu. Meist gibt es eine Alternative, bei der Prepaidkarten akzeptiert werden.
Informieren Sie sich am besten vor dem Urlaub, ob zumindest die kostenintensiven Posten, wie z. B. das Hotel oder die Autovermietung, mit Prepaidkarte beglichen werden können. Allgemein ist zu empfehlen, verschiedene Arten von Karten bzw. Zahlungsmitteln bei sich zu haben.
Wird die Prepaidkreditkarte für den Urlaub benötigt, sollten Sie sich bei der Auswahl des Anbieters neben der Jahresgebühr über die Gebühren für Zahlungen und Bargeldabhebungen in einer Fremdwährung informieren. Diese können zum Teil saftig sein. Da ist oftmals eine einfache EC-Karte die günstigere Variante.

Prepaid Kreditkarten – Mit oder ohne Hochprägung?

Prepaid Kreditkarten werden immer beliebter. Der Karteninhaber hat einen genauen Überblick über seine Ausgaben und ein festgesetztes Limit, das nicht überschritten werden kann. Damit sind Prepaidkarten in vielerlei Hinsicht eine sichere Angelegenheit. Man kann selbst keine Schulden machen und im Falle eines Verlusts kann das Konto nicht geräumt werden. Vielfach wird neben dem Chip, dem Magnetstreifen, dem Hologramm und der Kartenprüfziffer die Hochprägung als Sicherheitsmerkmal bewertet. In der Praxis ist es allerdings so, dass es kaum eine Rolle spielt, ob die Prepaid Kreditkarte eine Hochprägung hat oder nicht.
Die Hochprägung, d.h. die mit dem Finger spürbare Prägung von Kartennummer und dem Namen des Karteninhabers, verliert auch bei „normalen“ Karten immer mehr an Bedeutung. Sie dient dazu, dass das Kartenlesegerät beim Durchziehen der Karte die Daten schnell erfasst. In den meisten Fällen ist es mittlerweile aber ohnehin üblich, dass sie zum Ablesen nicht durchgezogen, sondern eingeschoben wird.

Ob Ihre Prepaid Kreditkarte hochgeprägt ist, spielt im Vergleich zu „flachen“ Karten also keine Rolle. Ganz im Gegenteil, sind sie durch die Hochprägung meist sogar etwas teurer, wie z. B. die hochgeprägten Prepaid Kreditkarten von Visa oder der Commerzbank.

Lediglich bei Autovermietungen oder sonstigen Dienstleistern, die eine Art Pfand brauchen, ist die Akzeptanz von Prepaid Kreditkarten ohne Hochprägung im Vergleich noch recht gering. Das liegt aber nicht unbedingt an der fehlenden Prägung, sondern an der Prepaidkarte an sich. Dem Händler fehlt die Sicherheit, dass er im Schadensfall das Geld von dem Kunden bekommt, da er nur begrenzte Summen abbuchen kann.
Ob Sie eine Karte mit Prägung wollen, ist somit Geschmackssache. Eine fehlende Prägung mindert nicht die Funktionsfähigkeit. Zwar kann die Annahme verweigert werden, das ist aber eine individuelle Entscheidung des Händlers und kann auch allgemein am Kartenanbieter, mit dem der Händler keinen Vertrag hat, liegen.

Kartenmotive selbst wählen & gestalten

Die Auswahl an verschieden Kartenmodellen von Prepaid Kreditkarten in Deutschland ist recht groß. Je nachdem, wie oft man mit der Karte zahlt, ob sie häufig im Ausland benutzt wird, ob Abhebungen damit möglich sein sollen usw. gibt es für jeden Kunden ein passendes Produkt. So unterschiedlich wie die Konditionen und Gebühren sind, so verschieden sehen die Karten auch aus. Neben der klassischen Gold- oder Silberkarte, wie man sie von Visa oder MasterCard kennt, gibt es noch eine attraktive Auswahl an anderen Designs.
Das Design einer Prepaid Kreditkarte sollte allerdings nicht das ausschlaggebende Kriterium für die Anschaffung sein. Die Funktionalität und die Sicherheit stehen selbstverständlich immer im Vordergrund.

Trotzdem legen viele Karteninhaber viel Wert auf eine individuelle Gestaltung, die Karte ist für sie eine Art Visitenkarte.

Deshalb wird sehr gerne für die Prepaidkreditkarte ein eigenes Design gestaltet. Viele Kreditkartenunternehmen machen es ihren Kunden möglich, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Entweder können sie aus einer großen Anzahl an Motivvorschlägen ihr Lieblingsmotiv auswählen oder sie haben sogar die Möglichkeit, ein eigenes Motiv kostenlos hochzuladen.
Allerdings ist das nicht möglich, wenn Sie die Prepaid Kreditkarte im Laden kaufen. Das Bedrucken mit eigenen Bildern funktioniert nur im Zuge der Bestellung über das Internet oder bei der Bank. Außerdem ist es nur sehr begrenzt bis gar nicht möglich, Schriftzüge oder Kontaktdaten aufdrucken zu lassen.

Die meisten Kreditkarteninhaber sind mit den klassischen Designs zufrieden, eigene Motive können aber auch sehr nützlich sein. So z. B. bei Prepaid Kreditkarten für Kinder oder Jugendkarten. Tiere, Autos, Zeichentrickfiguren oder sonstige kindliche Motive sind aufmerksamkeitssteigernd und ein Blickfang. Auch viele Erwachsene wissen die Signalwirkung von selbst gestalteten Karten in einem Meer aus EC-Karten, Kreditkarten und sonstigen Kundenkarten in der Geldbörse sehr zu schätzen.
Mit spielerischen Motiven für die Kinderkarte, Fotos vom letzten Urlaub oder der Familie sind Prepaid Kreditkarten nicht nur nützlich, sondern auch schön anzusehen.

Die Prepaid Kreditkarte bei Paypal – Sicher ist sicher!

Prepaid Kreditkarten eignen sich besonders gut für das Einkaufen im Internet. Sie sind, durch den begrenzten finanziellen Rahmen und die nicht vorhandene Möglichkeit das Konto zu überziehen, sehr sicher und praktisch. Bei Bezahlung mit Prepaidkarte hat der Karteninhaber das gute Gefühl, vor Internetbetrügern mehr oder weniger geschützt zu sein. Zwar ist ein Datenklau immer noch möglich, der Schaden hält sich wegen des Limits aber in Grenzen.

Für viele User, die häufig im Internet shoppen, stellt sich die Frage, ob nun die Bezahlung per Paypal oder die per Prepaid Kreditkarte eher zu empfehlen ist? Grundsätzlich ist es schon einmal eine gute Idee, statt mit unlimitierter Kreditkarte mit der Prepaid Variante zu zahlen. Für maximale Sicherheit garantiert aber eine Kombination aus Prepaid und Paypal. Prepaid Kreditkarten werdenbei Paypal genauso akzeptiert wie „normale“ Kreditkarten.

Als Kunde müssen Sie sich einfach nur bei Paypal registrieren lassen und die Daten Ihrer Kreditkarte eingeben. Und schon können Sie Ihr Paypal Konto sofort über die Prepaid Kreditkarte aufladen und mit dem Einkauf beginnen. Wichtig dabei ist darauf zu achten, dass die Karte über ein ausreichendes Guthaben verfügt. Tätigen Sie Zahlungen, die über Ihrem Limit liegen, können Käufe fehlschlagen und Rücklastgebühren für Sie anfallen.

Nachdem eine Prepaid-Kreditkarte ohnehin eine sehr sichere Angelegenheit ist, stellt sich die Frage, ob das Zahlen mit Paypal dann überhaupt noch notwendig ist? Ja, für Einkäufe im Internet ist diese Art der Zahlung weiterhin sehr zu empfehlen.

Der große Vorteil besteht nämlich darin, dass der Kunde nicht in jedem Shop seine Kartendaten erneut eingeben muss, sondern dass er für alle Online-Geschäfte das Passwort von Paypal verwenden kann. Viele User geben ihre persönlichen Daten im Internet nicht gerne preis bzw. nur so selten wie möglich ein. Mit einer Prepaid Kreditkarte in Kombination mit dem Online-Bezahldienst Paypal können sie dies auf die bestmögliche Weise verhindern.

Anbieter im Vergleich

Dadurch, dass sich die Prepaid Kreditkarte einer zunehmenden Beliebtheit erfreut und auch von den Händlern weltweit immer mehr akzeptiert wird, steigt auch die Anzahl der Produktvarianten. Qualitativ bzw. in Bezug auf die Seriosität macht es keinen Unterschied, ob Sie die Karte von einer Bank beziehen oder bei einem lizenzierten Händler kaufen. Die Kreditkarte von der Tankstelle ist genauso gültig wie die des Sparkassenverbandes.
In Hinblick auf die Anbieter gibt es allerdings durchaus nennenswerte Unterschiede, die je nach Art der Nutzung Vorteile, aber auch Nachteile sein können. Zu den beliebtesten Prepaid Kreditkarten zählen 2014 in Deutschland

die LBB VISA Card der Landesbank Berlin und
die Global MasterCard der Schwäbischen Bank.

Die Prepaid Kreditkarte Visa Payango bietet den Kunden eine Guthabenverzinsung von 1 %. Die Gebühren sind sehr niedrig und eine Sofortaufladung ist möglich. Allgemein zeichnet sich das Produkt durch eine kundenfreundliche Handhabung aus. Die Jahresgebühr beträgt 24 €, für Bargeldabhebungen wird eine Gebühr von 2 %, für Fremdwährungen 1 % enthoben.
Die VISA-Prepaid der Landesbank Berlin hat mit 39,00 € eine höhere Jahresgebühr, dafür beträgt die Gebühr für Bargeldabhebungen aber nur 1 %. Außerdem hat sie mit täglich möglichen Barabhebungen von bis zu 10.000 € ein für Prepaid-Kreditkarten überdurchschnittlich großzügiges Limit. Allerdings sind Sofortaufladungen aktuell noch nicht möglich.

Die Jahresgebühr für die Global MasterCard ist mit 68,00 € relativ hoch, allerdings beinhaltet sie eine Kosten-Flatrate. Für Kunden, die ihre Karte sehr häufig nutzen und auch oftmals Cash abheben, kann sich die Gebühr schnell relativieren. Die Prepaidcard der Schwäbischen Bank ist auch im Ausland sehr günstig. Ein Nachteil ist, dass wie bei der LBB Karte keine Soforteinzahlungen möglich sind.
Bei allen drei Prepaid Kreditkarten von Banken ist ein deutsches Bankkonto als Referenzkonto notwendig. Die Beliebtheit der Karte sollte für Sie aber nicht zu einem entscheidenden Auswahlkriterium werden. Orientieren Sie sich stattdessen an Ihren individuellen Anforderungen, die Sie an die Kreditkarte stellen, und vergleichen Sie, welches Produkt diese am besten erfüllt.

Welcher Kartentyp sind Sie?

Prepaid Kreditkarten haben gegenüber „normalen“ Kreditkarten kaum noch Nachteile. Sie werden weltweit akzeptiert und man kann problemlos damit einkaufen oder Geld abheben. Bei der Entscheidung für das Beantragen einer Kreditkarte stellt sich für viele zukünftige Karteninhaber deshalb immer häufiger die Frage: Prepaid oder ohne Limit? Welche Variante die bessere ist, hängt von den Anforderungen ab, die man an die Karte stellt.

Wer sich absolut sicher sein will, dass er zu keiner Zeit ins Minus rutschen kann, sollte sich eine Prepaidkarte zulegen. Sie kann nicht überzogen werden, nur die Summe, mit der sie aufgeladen ist, steht zur Verfügung. Allerdings haben diese Karten meist ein recht niedriges Tageslimit. Bei der Moneybookers MasterCard können z. B. pro Tag nur maximal 250 € behoben werden. Bei größeren Investitionen stößt man mit Prepaid Karten schnell an seine Grenzen.

Im Vergleich sind die Prepaid-Varianten beim Einkaufen im Internet hingegen die bessere Wahl. Durch das Limit ist man im Falle eines Datenklaus sehr gut geschützt, während bei einer Kreditkarte durch das höhere oder unbegrenzte Limit ein großer finanzieller Schaden entstehen kann.

Wenn es um Bargeldabhebungen geht, ist der Einsatz einer klassischen Credit Card zu empfehlen. Die Gebühren dafür sind im Schnitt niedriger als bei Prepaid-Karten. Vor allem im Ausland können die Kosten für Abhebungen von Prepaid-Konten sehr hoch sein. Wer viel reist und die Karte im Urlaub verwenden will, sollte aktuell besser noch zum Standardmodell greifen. Aber auch da können die Gebühren je nach Anbieter recht hoch sein. Informieren Sie sich deshalb vor dem Beantragen, wie genau die Gebührengestaltung aussieht.

Welche Variante per se die bessere ist, lässt sich pauschal nicht sagen. Sie müssen selbst abwägen, wofür Sie die Karte am häufigsten benutzen werden und welche Gebühren für Sie akzeptabel sind. Jedes Produkt hat seine Vorteile und Nachteile. Ein spontanes Beantragen der Karte ist jedenfalls nicht zu empfehlen. Prüfen Sie alle Angebote genau, bevor Sie sich entscheiden.

Hilfreiche Tipps für die Anbieter-Wahl

Den Kauf bzw. das Beantragen einer Prepaid Kreditkarte sollte man nicht auf kurzfristigen Entscheidungen basieren lassen. Es handelt sich um ein wichtiges Zahlungsmittel, das im Gegensatz zu Cash an bestimmte Vertragsbedingungen geknüpft ist. Deshalb sollten Sie sich nicht mit dem erstbesten Angebot zufrieden geben, sondern die aktuellen Produkte miteinander vergleichen und einem genauen Test unterziehen. Einige hilfreiche Tipps können Ihnen die Auswahl leichter machen:

Achten Sie auf das Limit der Karte: Prepaid Kreditkarten sind nicht für große Investitionen geeignet. Zusätzlich zur begrenzten Summe sind sie meist noch durch ein täglich fälliges Limit beschränkt. Je nach Anbieter kann das sehr unterschiedlich ausfallen. Von nur 250 € pro Tag bis hin zu einem bis zum Maximum reichendes Limit sind möglich. Gerade bei Kinderkarten oder Jugendkarten ist ein knappes Limit wiederum durchaus zu empfehlen.

Gebühren, die teuer sind: Viele verlockende Produkte von Kreditkartenanbietern stellen sich auf den zweiten Blick als mehr Schein als Sein heraus. Eine gratis Karte ohne Jahresgebühr kann z. B. ganz schön teuer werden, wenn für jeden Bezahlvorgang und jede Abhebung eine hohe Gebühr anfällt. Achten Sie aus diesem Grund genau auf die Gebührenregelung. Manchmal haben sich die Gebühren im Vertrag sehr gut versteckt.

Der Vergleich lohnt sich: Allgemein sollten Sie die aktuellen Angebote unbedingt miteinander vergleichen. Nachdem Sie eine erste grobe Auswahl getroffen haben, stellen Sie Ihre Favoriten in einem direkten Vergleich gegenüber. Erstellen Sie dazu für jedes Produkt eine Pro- und Kontra-Liste. Schnell werden Sie einen persönlichen Sieger küren können.
Test the Best: Bei der Entscheidung ist es sehr hilfreich, sich an bereits gemachten Prepaid Kreditkarten Erfahrungen zu orientieren. Vor allem die Tests von Verbraucherschutzzentralen, von Kreditkarten-Plattformen im Internet oder auch von namhaften Magazinen wie Chip oder Focus sind eine verlässliche Orientierungshilfe.

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Wichtig: Gebühren vorab vergleichen

Gebührenfreie Abhebung – Wenn Bargeld nichts kostet

Das Finden einer Prepaid-Kreditkarte, bei der das Abheben von Bargeld kostenfrei ist, gleicht aktuell noch der Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Der Großteil verlangt eine Gebühr, die im Schnitt bei 3 € pro Abhebung liegt. Da überlegt man es sich zweimal, ob man eine Abhebung tätigt.
Im Moment sind bei folgenden Kreditkarten Bargeldabhebungen kostenfrei:

  • Fidor Smart Prepaid MasterCard,
  • Wüstenrot Bank Visa Prepaid,
  • ADAC ClubmobilKarte,
  • LBB Visa-Karte Prepaid.

Neben Bargeldabhebungen ist bei dem Produkt der Fidor Bank auch die Kontoführung gratis. Die Jahresgebühr liegt mit 8,95 € unter dem Durchschnitt, die Guthabenzinsen von bis zu 0,90 % sind überdurchschnittlich gut.

Bei der Wüstenrot-Karte gibt es keine Jahresgebühr, außerdem wird eine kostenlose Partner-Kreditkarte angeboten. Durch das ebenfalls kostenlose Girokonto bleiben die Gebühren überschaubar. Allerdings ist eine Schufa-Prüfung die Voraussetzung für das Beantragen der Karte von der Wüstenrot Bank.

Auch die ADAC ClubmobilKarte ist an eine Bedingung geknüpft, nämlich – wie der Name schon sagt – die Mitgliedschaft beim ADAC. Die Jahresgebühr beträgt 24 €. Dafür erhält der Karteninhaber 0,50 Guthabenzins, 1 % Tankrabatt und 3 % Rabatt bei der Aufladung eines Prepaid Handys. In Bezug auf die Rabatte ist die Karte vom Automobilclub sehr attraktiv.
Mit einer Verzinsung von bis zu 1,25 % ist die LBB Visa Karte Prepaid der Testsieger beim Zins. Die Jahresgebühr beträgt 39 €. Die Karte kann ganz einfach per Überweisung aufgeladen werden, wobei ein unbegrenztes Einzahlen möglich ist. Auch in Bezug auf die Limits ist das Produkt der LBB im Prepaid Kreditkarten Vergleich 2014 damit Spitzenreiter.
Der eigentliche Zweck von Prepaid Kreditkarten ist das direkte Bezahlen. Bargeldabhebungen sollten aufgrund der meist hohen Gebühren eine Ausnahme bleiben. Für das häufige Abheben von Bargeld ist eine EC-Karte wesentlich besser geeignet.

Verwendung bei einem negativem Schufa-Eintrag

Für die Vergabe von Kreditkarten wird in Deutschland der Nachweis verlangt, dass der Antragssteller keinen Schufa Eintrag hat. Mit schlechter Bonität ist es kaum möglich, diese Form des bargeldlosen Zahlens in Anspruch zu nehmen. Das kann zu einem Problem werden. In vielen Online Shops braucht man eine Kreditkarte, um einkaufen zu können. Vor allem bei Buchungen von Hotels, Flügen, Mietwagen usw. wird die Kartennummer als Sicherheit verlangt. Andere Zahlungsmethoden wie Überweisungen sind oftmals mit höheren Spesen verbunden. Doch was tun, wenn man wegen eines Schufa Eintrags keine Kreditkarte bekommt? Die Prepaid Kreditkarte ist die Lösung!

Bei Prepaid Kreditkarten spielt für den Kartenanbieter die tatsächliche finanzielle Lage des Karteninhabers keine Rolle, da die Karte nicht überzogen werden kann und der Anbieter damit vor einer Zahlungsunfähigkeit des Kunden abgesichert ist. Deshalb ist eine Bonitätsprüfung nicht notwendig. Eine Ausnahme können Prepaidkarten sein, bei denen es kein Einzahlungslimit und keinen Verfügungsrahmen gibt.

Bei Prepaid Kreditkarten ist nicht nur kein Nachweis einer positiven Schufa-Auskunft notwendig, sondern es erfolgt umgekehrt auch kein Eintrag durch den Besitz der Karte.
Wer absolut anonym bleiben will, kann eine Prepaid Kreditkarte ohne Schufa und ohne Postident beantragen. Wird die Karte über das Internet beantragt, müssen die Angaben nicht bei der nächsten Postfiliale mit Personalausweis oder Reisepass bestätigt werden. Ein Postident bzw. eine Legitimationsprüfung ist eine Sicherheitsmaßnahme, die allerdings nicht unbedingt erforderlich ist. Ist Ihnen Ihre Anonymität wichtiger, können Sie auf dieses Verfahren auch verzichten.

Prepaid Kreditkarten für Unternehmen

Aus Sicherheitsgründen verzichten viele Firmen auf eine Bar-Kassa in den Bürogebäuden. Abgesehen von kleinen Beträgen für Dinge des Alltags, wie z. B. Kaffee für die Firmenküche oder Bürobedarf, soll möglichst wenig Cash vorhanden sein. Trotzdem ist es immer wieder möglich, dass auch größere Beträge bezahlt werden müssen. Viele Unternehmen überlassen in diesem Fall Ihren Mitarbeitern die Firmenkreditkarte. Das ist ein großer Vertrauensbeweis. Hat der Mitarbeiter einmal die Zugangsdaten bekommen, kann er problemlos auf das Firmenkonto zugreifen. Im Normalfall, d.h. wenn man vertrauenswürdige Angestellte hat, ist das kein Problem, doch was ist, wenn es zu einer Kündigung kommt und man im Streit auseinandergeht? Für den Chef bleibt das ungute Gefühl, dass der Ex-Mitarbeiter die Kartendaten weiß.
Bei einer Kreditkarte ist es leider nicht möglich, die Passworte in regelmäßigen Abständen zu ändern. Deshalb sind Prepaid Kreditkarten für Unternehmen absolut zu empfehlen. Der Chef hat die volle Kostenkontrolle und die Mitarbeiter einen finanziellen Puffer.
Gerade bei Firmen, in denen die Mitarbeiter viel auf Geschäftsreisen sind, sind Prepaid Businesskarten eine gute Lösung. Tankfüllungen, Hotelübernachtungen und sonstige Spesen können bequem per Karte bezahlt werden und der Chef erhält eine genaue Auflistung der Ausgaben.
Bei der Wahl einer Karte für die Firma ist es allerdings sehr wichtig darauf zu achten, dass sie über kein oder ein möglichst großzügiges Einzahlungslimit verfügt und dass täglich genug Geld zur Verfügung steht, um neben kleineren Ausgaben eben auch größere, wie Außendiensteinsätze, bezahlen zu können. Damit immer genügend finanzielle Mittel vorhanden sind, ist zu empfehlen, die Prepaid Kreditkarte mittels Dauerauftrag aufzuladen.

Prepaid Kreditkarten von der Tankstelle – Eine sichere Sache?!

Während es ganz normal ist, sich bei der Tankstelle oder im Geschäft schnell ein Guthaben für das Handy zu kaufen, sind viele beim Kauf von Prepaid Kreditkarten im Laden noch sehr skeptisch. Es erscheint als unseriös und unsicher, mal eben so einen Kreditkartenvertrag ganz ohne Schufa Nachweis und Bonitätsprüfung abzuschließen. Dieses Unbehagen ist allerdings absolut unbegründet. Sofern es sich um einen seriösen bzw. lizensierten Verkäufer handelt, spielt es keine Rolle, wo Sie Ihre Kreditkarte kaufen.
Dadurch, dass das Kaufen von Prepaidkreditkarten so einfach und unkompliziert ist, besteht die Gefahr von Spontankäufen. Überlegen Sie sich deshalb genau, ob bei Ihnen überhaupt der Bedarf nach einem solchen Zahlungsmittel besteht. Vergleichen Sie auch die aktuellen Produkte miteinander, bevor Sie eine Entscheidung treffen. Es kann erhebliche Unterschiede bei der Kostengestaltung geben. Im Zweifelsfall ist es sicher ratsam, die Karten bei einer Filialbank zu beantragen. Hier werden Sie persönlich beraten und erhalten genaue Auskunft zu den Vertragsbedingungen und Spesen. Viele Banken bieten verschiedene Kartenmodelle an. Gut beraten werden Sie z. B. bei der Sparkasse oder bei der Postbank.
Auch bei Onlinebanken können Sie sich ausreichend Zeit nehmen, um die Angebote direkt miteinander zu vergleichen. Für gewöhnlich steht eine Servicehotline für weitere Fragen zur Verfügung. Bei Banken werden Sie in Bezug auf die Beratung also nicht alleine gelassen, bei Prepaid Kreditkarten aus Geschäften müssen Sie hingegen selbst recherchieren, welche Variante für Sie am besten geeignet ist.

Kostenfalle Prepaid Kreditkarte

Viele Karteninhaber wissen den guten Schutz vor Schulden und Online-Betrügereien bei Prepaid Kreditkarten sehr zu schätzen.

Beim Shoppen im Internet hat man endlich nicht mehr dieses unangenehme Gefühl, die Kontodaten ohne ausreichende Sicherheit preiszugeben. Allerdings lassen sich die Kreditkarten-Firmen diesen Service teuer bezahlen. Viele hohe Gebühren treiben die Erhaltungskosten für Prepaid Kreditkarten in die Höhe. Einige davon sind erst auf den zweiten Blick zu erkennen.

  • Am offensichtlichsten bei den Kosten für Prepaidkarten ist die Jahresgebühr. Sie kann je nach Anbieter sehr unterschiedlich sein.
  • In manchen Fällen fällt auch eine Registrierungsgebühr an, diese ist allerdings eher selten.
  • Auch bei den Gebühren für Bargeldabhebungen und Fremdwährungen sind die Angaben klar ersichtlich, wobei jedoch nicht immer sofort zu erkennen ist, ob sie im Ausland oder auch im Inland gelten.

Fragen Sie besser nach. Bei häufigen Bargeldabhebungen kann das sonst teuer werden.

Schwieriger wird es schon bei den versteckten Gebühren. So ist es z. B. durchaus üblich, dass für Transaktionen und das Einzahlen Spesen anfallen. Auch Überweisungsgebühren auf andere deutsche Konten können saftig sein, wie z. B. bei der Neteller MasterCard, bei der pro Überweisung 7,50 € anfallen.

Beim Beantragen einer Prepaidkarte sollten Sie sich außerdem darüber informieren, ob Kontoführungsgebühren anfallen. Was viele Kartennutzer nicht wissen, ist, dass für das Nicht-Benutzen der Karte Kosten anfallen können. Schon nach sieben Monaten kann man dafür zahlen müssen, dass man mit der Karte eben nichts zahlen musste. Gebühren zwischen 5 und 30 € können da ganz schön ärgerlich sein. Auch wenn Sie eine Karte kündigen wollen, können Sie zur Kasse gebeten werden.

Die vielen versteckten Gebühren und Vertragsklauseln machen deutlich, wie wichtig es ist, sich das Beantragen einer Prepaid Kreditkarte genau zu überlegen. Zwar ist sie sehr praktisch und einfach zu bekommen, im Vergleich zu „normalen“ Kreditkarten ist sie aber auch wesentlich teurer. Lesen Sie deshalb den Vertrag genau durch und schreiben Sie sich zur Übersicht alle anfallenden Spesen auf. Erst dann sollten Sie entscheiden, ob sich der Kartenbesitz für Sie lohnt.